„Boarisch bassd“ dieses Mal erst am Samstag

Wegen eines redaktionellen Fehlers erscheint „Boarisch bassd“ erst morgen, am 10.10.2015. Duad ma leid – i war selber ganz ratlos, weils ned in da Zeidung war heid!

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Ein Lebenszeichen aus der Versenkung

Kaum hat man einen Umzug und eine Entbindung hinter sich, schon ist wieder einige Zeit seit dem letzten Blog-Beitrag vergangen… Spaß beiseite. Letztens bin ich über folgenden Ausspruch gestolpert, der Honoré de Balzac zugeschrieben wird:

„Wer sagt, es gibt sieben Wunder auf dieser Welt, hat noch nie die Geburt eines Kindes erlebt. Wer sagt, Reichtum ist alles, hat nie ein Kind lächeln gesehen. Wer sagt, diese Welt sei nicht mehr zu retten, hat vergessen, daß Kinder Hoffnung bedeuten.“

Schöner und treffender kann es nicht auf den Punkt gebracht werden. Obwohl ich die ersten drei Monate der Schwangerschaft von Übelkeit und Kreislaufbeschwerden „gebeutelt“ war und auch sonst fast jedes Wehwehchen mitgemacht habe, das man während der Schwangerschaft so haben kann, und obwohl man im Krankenhaus stunden- und tagelang die schlimmsten Schmerzen aushalten muss, passiert es dann doch: In der Sekunde, in der man dann das kleine Wesen endlich kennenlernen darf, liebt man es schon so unendlich, obwohl man es ja noch nicht kennt.

Mit tiefen Augenringen verbringt man eine schlaflose Nacht nach der nächsten, füttert und wickelt und füttert und wickelt, tröstet, wiegt, singt, badet – und füttert und wickelt wieder. Und ein erstes zahnloses Lächeln, ein Streichen über das samtweiche Köpfchen oder ein lustiges Glucksen lassen einen alle Mühen vergessen.

Wenn das alles kein Wunder ist, weiß ich es auch nicht.

Amanda

(Foto: Mitterreiter-Dobray)

So, und wenn Sie mich jetzt entschuldigen – eine neue Windel wird verlangt…!